Während einer kürzlichen Europareise legte das Team von anySCALE einen bewussten Zwischenstopp ein, um die Geschichte der Automobilindustrie und des Designs in ausgewählten Städten Deutschlands zu erkunden. Ein zentraler Halt war Stuttgart – Heimat zweier der renommiertesten Automobilhersteller der Welt: Porsche und Mercedes-Benz. Beide zählen zu den wichtigsten Kunden von anySCALE, weshalb ihre Museen einen festen Platz auf der Reiseroute einnahmen. Nicht zuletzt ist Stuttgart auch die Heimatstadt von Mitgründer und Managing Partner Andreas Thomczyk.
Der Besuch erwies sich für alle Teammitglieder als äußerst bereichernd.
Die Museen vermittelten eindrucksvoll die Kultur des deutschen Automobilingenieurwesens. Mit ihrer langen Geschichte – Mercedes-Benz gegründet 1886, Porsche 1931 – eröffneten sie Einblicke in die jeweilige Markenphilosophie und ihre charakteristischen Haltungen. Gleichzeitig machten sie die gestalterischen Traditionen sichtbar, die einen Teil der DNA von anySCALE prägen: höchste Materialqualität, spezialisiertes technisches Know-how, forschungsbasierte Designprozesse und der leidenschaftliche Anspruch, mit jeder Generation ein besseres Produkt zu schaffen.
Obwohl beide Marken aus derselben Stadt stammen, könnten ihre Positionierungen kaum unterschiedlicher sein – ein Kontrast, der sich deutlich in der Architektur ihrer Museen widerspiegelt. Die Geschichte von Mercedes-Benz, geprägt von einer großen Bandbreite unterschiedlicher Fahrzeugtypen, wird in einem dynamischen, von UN Studio entworfenen Doppelhelix-Gebäude inszeniert. Porsche hingegen konzentriert sich konsequent auf den luxuriösen Sportwagen, allen voran den legendären 911, der in einem scheinbar schwebenden, raumschiffartigen Ausstellungsraum präsentiert wird. Bereits der Einstieg in die Museumsrouten – einmal per Bus, einmal in einem Rennwagen – sowie die unterschiedlichen Raumfolgen und architektonischen Konzepte verdeutlichen die jeweilige Markenorientierung, den Qualitätsanspruch, die technologische Haltung und den Fokus auf das Fahrerlebnis.
Darüber hinaus erhielt das Team die seltene Gelegenheit, ein Mercedes-Benz-Werk zu besichtigen. Dort konnten sowohl hochautomatisierte als auch manuelle Fertigungsprozesse beobachtet werden – und vor allem der außerordentlich hohe Anspruch an Präzision und Sorgfalt, mit dem jedes einzelne Fahrzeug montiert wird.
